Sind biometrische Daten wirklich fälschungssicher?

Es ist sicher ein Grund dafür, warum sich biometrische Zugangskontrollen gegenüber Passwörtern, Schlüsseln und Karten noch nicht vollständig durchgesetzt haben: das Gerücht vom leicht fälschbaren Fingerabdruck. Immer wieder gibt es Beispiele dafür, wie leicht sich die Fingerabdrucksensoren in Smartphones und anderen Geräten austricksen lassen. Warum sollte dies bei unseren biometrischen Zugangskontrollen oder unseren Zeiterfassungssystemen anders sein?

Die richtige Technik von ALMAS INDUSTRIES AG

Selbstverständlich waren professionelle biometrische Zutrittskontrollen schon immer schwieriger zu täuschen als einfache Fingerabdruckscanner, wie sie in Smartphones verwendet werden. Simple Fotos der gespeicherten Fingerabdrücke konnten sie auch schon früher nicht täuschen. Jedoch hat es vor einigen Jahren ein Team von Wissenschaftlern geschafft, 80 Prozent aller getesteten biometrischen Scanner mit einem gefälschten Fingerabdruck aus Gelatine zu täuschen. Seitdem hat sich in der Technologie jedoch einiges getan. ALMAS INDUSTRIES mit Sitz in Mannheim verwendet heute Scanner, die sich von solchen Methoden nicht länger in die Irre führen lassen.

Sensoren mit multispektraler Bildgebungstechnik

Die Fälschungssicherheit eines Systems hängt von der Qualität des Fingerabdruckscanners sowie der gespeicherten Daten ab. Die Verbesserung der Technik bei der Erfassung der Fingerabdruckbilder hat die Möglichkeiten zur Fälschung stark reduziert. Die aktuell marktführende Technik, die auch von ALMAS INDUSTRIES verwendet wird, arbeitet mit Sensoren, die auf einer multispektralen Bildgebungstechnik basieren. Das heißt, sie speichern nicht nur Informationen über die oberste, sichtbare Hautschicht, sondern auch über die tieferen Hautschichten darunter.

Moderne Scanner schließen eine Fälschung von Fingerabdrücken bei Produkten von ALMAS INDUSTRIES nahezu aus. | Bild von ar130405 auf Pixabay
Moderne Scanner schließen eine Fälschung von Fingerabdrücken bei Produkten von ALMAS INDUSTRIES nahezu aus. | Bild von ar130405 auf Pixabay

Keine Probleme mit verdreckten oder feuchten Fingern

Ein weiterer Vorteil eines solchen Sensors ist seine Fähigkeit, auch dann sauber zu scannen, wenn der Hautkontakt durch schwierige Umgebungsbedingungen, wie Wasser und Schmutz auf dem Finger, beeinträchtigt ist. Somit eignen sich Multispektral-Sensoren auch für Unternehmen, in denen die Mitarbeiter aufgrund ihrer Tätigkeit oft feuchte, dreckige oder verletzte Finger haben. Viele Beispiele für den universellen Einsatz unserer biometrischen Zugangskontrollen und Zeiterfassungssysteme finden Sie hier. Dort schildert beispielsweise die Baufirma InnDex, ein Kunde der ALMAS INDUSTRIES, ihre Erfahrungen mit unserer biometrischen Zugangskontrolle.

Lebenderkennung macht Fälschung nahezu unmöglich

Die modernen Scanner, die heute eingesetzt werden, setzen auf Lebenderkennung. Das bedeutet, dass die Sensoren auch Schweißporen auf der Haut des gescannten Fingers erkennen und diese auf ihre Leitfähigkeit prüfen. Dadurch können die Produkte der ALMAS INDUSTRIES AG echte Haut von Fälschungen wie beispielsweise dem Fingerabdruck aus Gelatine unterscheiden. Ein unbefugtes Eindringen ist somit faktisch nicht mehr möglich.

Sichere Verwaltung der biometrischen Daten

Da die modernen Scanner in unseren Produkten inzwischen mehr biometrische Daten speichern, um sie mit dem gescannten Fingerabdruck zu vergleichen, ist es sowohl für die Unternehmen als auch für die Mitarbeiter von Interesse, diese Daten entsprechend zu sichern. Ein verlässliches System der Datensicherung, das mit Verschlüsselungen arbeitet, ist entscheidend für den Erfolg einer biometrischen Zugangskontrolle oder einer Zeiterfassung. Lassen Sie sich diesbezüglich oder bezüglich unserer anderen Produkte gern vom ALMAS INDUSTRIES Support beraten.

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