Vorsicht bei Urlaubsgrüßen auf Facebook

almas industriesTagtäglich posten unzählige Nutzer auf Plattformen wie Facebook und Twitter. Oft bemerken sie nicht, welch sensiblen Informationen Sie Verbrechern zur Verfügung stellen und somit ihnen ein Kriminaldelikt leichter gestalten. Almas Industries deckt Risiken, Meinungen und Sicherheitsempfehlungen auf, die Sie sich zu Herzen nehmen sollten.

Man braucht nicht lange suchen, schon findet man es: ein Selfie von Bekannten am Flughafen oder am Strand auf Facebook. Bestenfalls noch mit der Beschreibung „Ich bin dann erstmal 2 Wochen weg“. Viele Nutzer von sozialen Netzwerken unterschätzen nicht nur die Risiken solcher Postings, sondern erkennen in erster Linie nicht einmal, dass sie somit Einbrecher quasi einladen.

Hammed Khamis, ein ehemaliger Einbrecher, der nun Seminare zur Kriminalprävention beim BKA gibt, zeigt einem ZDF-Reporter für den Bericht „Einbruch dank Facebook & Co“ wie einfach es ist, als Einbrecher an essenziele Informationen zu kommen. Neben Urlaubspostings stehen auch Verkaufsanzeigen hoch im Kurs: der Einbrecher kann in Facebook-Gruppen, in Verkaufsanzeigen auf Plattformen wie Ebay oder Shpock direkt sehen, wo es was zu holen gibt. Oft sind es auch wertvolle Gegenstände, die ungewollt Verbrecher auf sich aufmerksam machen können: ein teures Smartphone, eine Uhr oder andere Wertgegenstände, die mit Foto ins Netz gestellt werden. Manche Nutzer geben die Adresse schon ohne Nachfrage an, andere geben diese bei Anfrage auf einen Besichtigungstermin bekannt – oder es besteht die Möglichkeit, diese in einem Telefonbuch auszukundschaften. Hierbei kann der Einbrecher noch zusätzlich in null Komma nichts herausfinden, wann das potentielle Einbruchsopfer außer Haus ist.

Auch Max Weiß ist diese Masche nur allzu bekannt – der Sprecher des hessischen Kriminalamts gibt an, dass Einbrecher in Vernehmungen oft gestehen, soziale Netzwerke zum Ausspähen von potentiellen Opfern zu nutzen.

Präventionsexperte für Einbruchsdelikte Harald Schmidt sieht ein solch ungewollt fahrlässiges Verhalten ebenfalls sehr kritisch. Die seiner Meinung nach vernünftigsten Sicherheitsempfehlungen: Zurückhaltung üben, was die Herausgabe von persönlichen Informationen im Netz angeht. Sinnvoll ist es zum Beispiel, die Facebook-Privatsphäre Einstellungen so zu ändern, dass nur tatsächliche Freunde Zugang zu Fotoalben und Postings haben. Das bedeutet aber auch, Freundschaftsanfragen von Fremden nicht anzunehmen. Wichtig ist auch, den eigenen Wohnort nicht öffentlich freizugeben – und lieber auch auf die Herausgabe der exakten Adresse beim Austausch mit scheinbar kaufinteressierten Nutzern auf Shpock, Ebay und ähnlichen zu verzichten.

Haben Sie weitere Fragen rund um das Thema Sicherheit? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns! Dank 12 Jahren gesammelter Erfahrung ist Almas Industries Spezialist, wenn es ums Thema Sicherheitstechnik geht. Wir bieten neuste Technologie von Biometrischer Zuganskontrolle bis hin zur Video – und Fernüberwachung – und natürlich heraussragende Beratung und Service rund um die Uhr.

 

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