Videoüberwachung, Alarmsysteme und Zutrittskontrolle

videoüberwachungSie leiten ein Unternehmen und möchten ein Sicherheitssystem installieren, das Ihre Waren und Mitarbeiter vor Bedrohungen von außen schützt? Sie verfügen bereits über Kameras, eine Alarmanlage oder ein Zutrittskontrollsystem, halten es aber für überholt und möchten es nachrüsten? Welche Lösungen gibt es auf dem Markt? In diesem Führer finden Sie Informationen über die verschiedenen verfügbaren Sicherheitslösungen, die Ihnen helfen, gut vorbereitet ein Angebot einzuholen.

Welche Lösungen optimieren die Gebäudesicherheit?

Es gibt mehrere wirksame elektronische Sicherheitslösungen. Sie sind modular und lassen sich an Ihren Bedarf und den Einsatzort anpassen:

  • Videoüberwachung ermöglicht die Fernüberwachung von Räumlichkeiten mittels installierter analoger oder IP-Überwachungskameras.
  • Dazu gehört eine Fernüberwachungszentrale, die eingreift, sobald ein Warnsignal ausgegeben wird.
  • Alarmanlagen (aller Art) sollen eine Person oder ein Fernüberwachungsunternehmen im Gefahrenfall warnen.
  • Zutrittskontrollsysteme sichern die Ein- und Ausgänge Ihres Gebäudes, gewähren bestimmten Leuten Zutritt zu sensiblen Bereichen und regeln den Besucherstrom.

Videoüberwachung und Fernüberwachung: Installieren von Überwachungskameras

Was ist der Unterschied?

Videoüberwachung ist ein im öffentlichen oder privaten Bereich eingesetztes Sicherheitssystem. Es besteht aus einer Reihe installierter Überwachungskameras, deren gespeicherte Bilder vor Ort oder aus der Ferne betrachtet werden können.

Fernüberwachung ist ein System, das Ihr Unternehmen mit einer zentralen Überwachungsstelle verbindet. Die vorhandenen Detektoren warnen den Bediener der Überwachung, wenn ein Problem auftritt (Eindringen, Rauch usw.). Und das löst nötigenfalls eine Intervention vor Ort aus.

Fernüberwachung ist also eine Dienstleistung, die durch eine Videoüberwachungsanlage unterstützt werden kann.

Alarmsysteme

Welche Art von Alarmanlage benötige ich? Wo müssen Alarmanlagen installiert werden? Verkabelt oder mit Funk?

Ein Alarmsystem besteht aus Folgendem:

  • Alarmmeldezentrale: das Herzstück des Systems
  • Detektoren
  • Sender
  • Signalgeber

Funkalarmanlage

Vorteile:

  • Einfache Installation
  • Hohe Skalierbarkeit

Nachteile:

  • Kann durch Interferenzen gestört werden
  • Die Batterie muss regelmäßig überprüft und ausgewechselt werden.

Verkabelte Alarmanlage

Vorteile:

  • Zuverlässiger in Hinblick auf die Sicherheit: Einbrecher wissen manchmal, wie eine Funkalarmanlage deaktiviert werden kann, aber wenn sie die Leitungen unterbrechen, lösen sie den Alarm aus.
  • Autonomie: Die Einheiten sind mit dem Netz verbunden.
  • Kostengünstiger als Funkalarmanlagen, auch wenn der Preis vor allem von der Größe des Bereichs abhängt, der geschützt werden soll, und nicht vom gewählten System.

Nachteile:

  • Die Installation muss durch Fachleute vorgenommen werden.
  • Die Aufstellung ist endgültig.

Es gibt mehrere Detektormodelle:

  • Einbruchmelder: Dabei handelt es sich um Bewegungs- und Öffnungsmelder, die erfassen, ob eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird.
  • Brandmelder: Dabei handelt es sich um Rauch- und Wärmemelder.
  • Gasmelder

Wo sind die Detektoren zu installieren?

  • Bewegungsmelder müssen so hoch installiert werden, dass Menschen, nicht aber Tiere sie auslösen können.
  • Öffnungsmelder werden an Fenstern und/oder Türen angebracht.
  • Brand- und Gasmelder werden an der Decke angebracht.
  • Video-Alarmmelder
  • Diese Alarmanalage ist eine Kombination aus Bewegungsmelder und digitaler Videokamera. Sie ist so konzipiert, dass sie, wenn sie ein Eindringen feststellt, sofort ein 10-Sekunden-Video aufnimmt und das Video-Alarmsignal an die Meldezentrale sendet.
  • Zutrittskontrolle: Informationen und Spezifikationen

Welche Art von Zutrittskontrolle?

Es gibt mehrere Zutrittskontrollsysteme:

  • Ausweisleser: Ein Datenendgerät, das Personen bei Vorweisen eines Ausweises das Betreten oder Verlassen gestattet
  • Eine Codetastatur gestattet den Zutritt nach Eingabe der korrekten Kombination
  • Audio- oder Video-Sprechanlagen: Mit diesem Gerät können Sie die andere Person sehen und/oder hören und entscheiden, ob die Tür entriegelt wird oder nicht
  • Biometrieleser analysieren ein bestimmtes eindeutiges physisches Merkmal jeder Person, etwa Fingerabdrücke

Mit diesen verschiedenen Systemen können Sie festlegen und steuern, wer passieren darf, aber nicht nur das. Man kann damit auch die Arbeitszeit und Zeitpläne der Mitarbeiter verwalten.

Einstellung

In den modernsten Zutrittskontrollsystemen können mehrere Einstellungen vorgenommen werden: Man kann die Bereiche einstellen, zu denen die einzelnen Mitarbeiter Zutritt haben, den Zutritt zeitlich begrenzen usw.

Wie trifft man eine Entscheidung zwischen all diesen Lösungen?

Zunächst müssen Sie die Art Ihres Bedarfs klären: Soll Eigentum geschützt werden? Menschen? Möchten Sie eine bereits bestehende Anlage optimieren? Sie müssen auch festlegen, welche Bereiche zu sichern sind, und deren geografische Position definieren. Vor allem empfiehlt es sich, sich von Sicherheitsspezialisten beraten zu lassen, die Sie bei der Auswahl einer auf Ihre Anforderungen und Ihr Budget abgestimmten Anlage unterstützen.

 

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